Bürgerkarte und Kartenlesegerät

eCard
Bildquelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=509235

Bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde in Österreich die sogenannte Bürgerkarte eingeführt. Mit dieser ist es möglich, sich online zu authentifizieren und sich somit auszuweisen. Mit der Bürgerkarte ist keine physische Karte gemeint, sondern ein digitales Modell (z.B. aktiviert auf der eCard), welches eine sichere Abwicklung von digitalen Wegen garantiert. Obwohl Österreich das erste Land mit solch einer digitalen Signatur war, ließ der Ansturm zu wünschen übrig: in den ersten knapp 10 Jahren waren nur 200.000 Bürgerkarten im Umlauf (das entspricht 2,5% der BürgerInnen Österreichs). Grund dafür könnte das zusätzlich benötigte Kartenlesegerät gewesen sein.

Um sich mit seiner Bürgerkarte zu authentifizieren, ist es notwendig, ein Kartenlesegerät und eine passende Software (Bürgerkartenumgebung) zu besitzen. Gleich vorweg: bei diversen Softwareangeboten wird oft nur in der Microsoft-Welt gedacht. Die Anschaffung und Inbetriebnahme eines solchen Gerätes kann sich auch als durchaus kosten- und zeitaufwändig herausstellen, da es natürlich verschiedene Anbieter und Qualitätsunterschiede gibt (mit und ohne Tastatur und Display).
 
Seit 2009 werden diese Zusatzprodukte nicht mehr benötigt, sofern man ein empfangsbereites Mobiltelefon parat hat – die sogenannte Handysignatur wurde eingeführt.
 
Verwendete Quellen:
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