GEM2GO - die Gemeinde in der Hosentasche

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Mit GEM2GO kommt die Gemeinde als Info- und Service-App auf Ihr Handy! Mit diesem mobilen Bürgerservice-Anwendungsprogramm ist man immer top informiert über Jobs, Immobilien, Amtstermine, Veranstaltungen oder auch die Abholung des Hausmülls in der Lieblingsgemeinde oder der eigenen Gemeinde. Die Erinnerungsfunktion hilft außerdem Fälligkeitstermine einzuhalten.

Viele Inhalte der App werden von der Gemeinde-Homepage RIS-Kommunal bezogen. Außerdem wird der Button "Jobs" von karriere.at bestückt. Unter der Kategorie "Lebenslagen" findet man viele nützliche Rechtsinformationen, die vom virtuellen Amtshelfer HELP.gv.at kommen. Nebenbei besteht die Möglichkeit per email mit der Gemeinde in Kontakt zu treten. Darüber hinaus sind Notrufnummern und zahlreiche Behörden mit genauer Wegbeschreibung (mittels google-maps) gespeichert. Notrufe und Anrufe im Amt sind somit mit einem Klick zu erledigen.

Zweifellos sind oben angeführte Funktionen der schnellste Weg zu den gewünschten Informationen. Aktuell gefällt GEM2GO auf der Facebookseite 3063 Personen. Beim genaueren Hinsehen stellt sich auch für mich die Nützlichkeit der Anwendung dar. Besonders der Button Lebenslagen hilft: hier werden gesetzliche Grundlagen (z.B.: Erbrecht, Alleinerzieher, Todesfall...) aufgelistet. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Als Nachteil erweist sich aber sicherlich, dass man viele Inhalte nicht größer zoomen kann. Für sehbehinderte oder alte Menschen ist das ein gravierendes Manko.

Nicht alle österreichischen Gemeinden sind Gem2Go-Pro Gemeinde. Hier kann man der Gemeinde allerdings mit einem Klick mitteilen, dass man an dieser Funktion Interesse hätte. Was genau allerdings dann der Mehrwert ist, war für mich nicht ersichtlich.

Persönliches Fazit:

Das Handy mit seinen Apps ist sicher das wichtigste Tool der Zukunft. Und genau da liegt derzeit der Hund begraben - die Zukunft ist in der Gegenwart noch nicht angekommen. Für viele Menschen ist das Taschentelefon aktuell hauptsächlich zum Telefonieren, Verschicken von Nachrichten und Fotografieren da. Der Weg übers Internet, das Aufbewahren des Abfallkalenders oder der Besuch der Gemeindestube ist für viele momentan das Mittel der Kontaktaufnahme mit ihrer Gemeinde. 

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